Gemeinde-Partnerschafts-Verein Neubiberg
 
Menschen und Kulturen begegnen sich

Was treiben unsere Jugendlichen Besonderes?

 26.10. - 1.11.2019 Neubiberg in Ablon 

Aahh - Paris!

Montmartre

Zuerst haben wir Papier und Stifte bekommen und wir haben uns ein Motiv auf dem Montmartre gesucht, dass wir gerne zeichnen wollten. Ich bin mit meinen Freundinnen in eine Kirche gegangen, die sehr schön war
Die Mittagsbrotzeit haben wir vor Sacre-Coeur gemacht. Es war sehr spaßig, denn wir haben einen sonderbaren Mann beobachtet, der auf seinem Auto saß und dort laute Musik hörte.
Wir haben uns mit einem Führer getroffen, der uns das Quartier zeigte. Er war faszinierend, denn er konnte Deutsch, Französisch, Englisch und Niederländisch sprechen. So bekamen wir eine Führung gleichzeitig auf Französisch und auf Deutsch und alle konnten alles verstehen.
Es war ein schöner Tag auf dem Montmartre und ich hoffe, ich werde einmal wieder dorthin kommen und das Viertel besuchen.

Klettergarten
Auf dem roten Kurs gab es mehrere verschiedene Seilrutschen und schwierige Abschnitte, bei denen man ein bisschen Angst bekam. Er endete mit einem gut gesicherten Sprung aus 10 m Höhe.
Weil eine von uns Höhenangst hat und auch der weniger schwierige Parcours hoch war, hat unsere Vierergruppe ziemlich gearbeitet, sie zu motivieren weiterzulaufen. Am Ende dieser Route war ein langer Flying Fox über einen See. Das war eine echte Belohnung und wir waren sehr stolz und gleichzeitig erleichtert, wieder auf der Erde angekommen zu sein.

Picknick

Fondation Cartier
Von unserer Führerin erfuhren wir, dass Bäume im Wald über ihre Wurzeln kommunizieren und Informationen austauschen, und wie Kunst als politische Kritik verwendet wird.

Der Friedhof von Montparnasse!
(Guy de Maupassant, Simone de Beauvoir, Serge Gainsbourg,
Jacques Chirac, Charles Beaudelaire…)

Museum Zadkine

Das Chinesische Viertel in Paris

Butte-aux-Callies

 

Halloween an der Seine

 

... und viel Zeit mit Freunden und Familie!


 3.8. - 12.8.2019 Tschernoglowka in Neubiberg 

Diesem Video ist nichts hinzuzufügen ...


 2.3. - 8.3.2019 Ablon in Neubiberg 

Volles Programm!

Nach der Begrüßungs-Pizza-Party stand zunächst der Tag in der Familie an.

Montag: Welche Spuren hat Ablon bereits in Neubiberg hinterlassen?
Mittagessen im El Greco.

Das mittelalterliche München mit Besuch des skurrilen
Valentin-Musäums wurde gekrönt durch eine Nachtwächterführung.

Faschingsdienstag brachte einen Spaziergang entlang der Stadtbäche und einen Sprung in das Faschingstreiben. Nachmittags: Eislaufen!

Am Mittwoch ging es ins Olympiagelände mit Turmbesteigung und das alte Schiff auf der alten Eisenbahnbrücke.

Der Donnerstag brachte eine Fahrt nach Lenggries mit Schneeschuhwandern.


 Süddeutsche Zeitung 7.6.2016 

Jugendliche besuchen Russland

Von Daniela Bode, Neubiberg

Alles begann mit einem humanitären Hilfsaufruf, den die Gemeinde zum Jahreswechsel 1990/91 aufgrund der damaligen großen wirtschaftlichen Not in Russland an die eigene Bevölkerung richtete. Aus dem damaligen Engagement ist längst eine stabile Partnerschaft zwischen der Landkreisgemeinde und der Stadt Tschernogolowka erwachsen. Nun werden für den diesjährigen Jugendaustausch noch vier deutsche Jugendliche gesucht.

Ziel des damaligen Neubiberger Bürgermeisters Josef Schneider von der SPD war es vor mehr als 20 Jahren, mit Ländern, in denen Deutschland im Zweiten Weltkrieg viel Schaden angerichtet hatte, wieder eine Freundschaft aufzubauen. Und so kam es zu den Städtepartnerschaften mit Ablon-sur-Seine in Frankreich und Tschernogolowka, wie Anna-Maria Barth vom Kulturamt der Gemeinde erzählt.

Wenn man so will, passen Neubiberg und die russische Stadt gut zusammen. Beide liegen nicht weit entfernt von einer großen Stadt, von Tschernogolowka sind es 50 Kilometer nach Moskau. Und beide sind Wissenschaftsstandorte - Neubiberg hat die Bundeswehruniversität, das russische Tschernogolowka unter anderem ein Forschungsinstitut für Physikalische Chemie sowie das Landau-Institut für Theoretische Physik.

Um im Sinne der Völkerverständigung russisch-deutsche Freundschaften zu fördern, gibt es neben einem Austausch von Erwachsenen auch einen Jugendaustausch. Jahre lang wurde er über die Gymnasien Neubiberg und Ottobrunn organisiert. Mittlerweile veranstaltet den Austausch das Kulturamt der Gemeinde, bei dem die Städtepartnerschaften angesiedelt sind, gemeinsam mit dem Jugendzentrum Gleis 3.

In diesem Jahr werden zehn Jugendliche aus Neubiberg mit zehn Jugendlichen aus der russischen Partnerstadt vom 2. bis 12. August unter der Betreuung der Leiter des Neubiberger Jugendzentrums gemeinsam Zeit in der Moskauer Region verbringen. Vier Plätze für Neubiberger Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren, die Englisch sprechen, sind noch frei.

Geplant ist, dass die Jugendlichen gemeinsame Zeit in einem Zeltlager an einem See in der Nähe von Tschernogolowka verbringen und eine der altrussischen Städte des Goldenen Rings besuchten. Für die deutschen Jugendlichen führt die Reise am Ende noch zwei Tage nach Moskau. Wie so oft dürfte auch bei diesem Austausch das Spannende nicht die Reise an sich sein, sondern der Austausch der Teilnehmer untereinander. Barth weiß das aus den Vorjahren. "Erst wollen sie die Stadt sehen, dann entstehen Freundschaften", sagt Barth. Da stünden auch Fragen im Raum wie "Findet ihr eigentlich alle Putin gut? Wie findet Ihr das eigentlich, was auf der Krim passiert?" Da gebe es schon auch einmal Spannung, aber immer einen Austausch. Den Leitern des Jugendzentrums sei es immer wichtig, dass die Teilnehmer ins Gespräch kommen, sagt Anna-Maria Barth.

Wer an dem Austausch Interesse hat, sollte sich am Besten bis zum 10. Juni beim Jugendzentrum anmelden per E-Mail 
an juz-gleis3@web.de. Die Teilnahme kostet 250 Euro samt Flug und Verpflegung. Der Jugendaustausch wird über den Bayerischen Jugendring durch die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch gefördert.

Bevor die Jugendlichen nach Russland reisen, hat Ende Mai eine kleine Delegation um Bürgermeister Günter Heyland von den örtlichen Freien Wählern die osteuropäische Partnerstadt besucht, um die Zusammenarbeit für die nächsten fünf Jahre zu besprechen.