letzte Aktualisierung
04.08.2016

Gemeinde-Partnerschaftsverein Neubiberg e.V.

Partnerschaftsbesuch  aus Ablon-sur-Seine in Neubiberg
08. Mai – 12. Mai 2013

 

 

‚ÄěObwohl das Wetter scheusslich war 2 Tage lang, hat das die Stimmung nicht gepr√§gt!
-das ist das Fazit von Andrée Desvaux, der Präsidentin des Partnerschaftskomitees in Ablon-sur-Seine.

 

Die franz√∂sischen G√§ste aus unserer Partnerstadt Ablon-sur-Seine und ihre deutschen Gastgeber aus Neubiberg und Umgebung haben vier Tage lang alte Freundschaften gefeiert und neue Verbindungen gekn√ľpft. Einige Teilnehmer waren zum ersten Mal dabei, andere begleiten die Partnerschaft schon seit 38 Jahren. Die Gastgeber betreuten ihre franz√∂sischen G√§ste an den Abenden und am Freien Tag und hatten einen wesentlichen Anteil am Gelingen dieses Treffens.

 

Das offizielle Programm f√ľhrte alle am Ausflugstag nach Schliersee . Vom Fasanenpark ging es mit S-Bahn und BOB direkt vor den Eingang zum Wasmeier-Museum. Die Regenwolken hingen auf Kirchturmspitzenh√∂he und kleine B√§che flossen √ľber die Wege.  Das regnerische Wetter kam den F√ľhrern nicht ungelegen, denn es machte deutlich, dass es in den niedrigen Bauernhaus-R√§umen fr√ľher dunkel war, oft auch kalt, und sie machten mit verschmitztem L√§cheln klar, was es hei√üt, vom Regen in die Traufe zu kommen. Solche Redensarten ins Franz√∂sische zu √ľbersetzen, f√§llt meist schwer, weil die Franzosen ganz andere Bilder und Gedankenverbindungen verwenden. Als der F√ľhrer das Bierbrauen erkl√§rte, das hier noch mit Handr√ľhrger√§ten und Sch√∂pfgef√§√üen vonstatten geht, bekam so mancher einen Riesendurst auf das Museumsbier und man wandte sich dem Wirtshaus zu.

 

Das  Mittagessen wurde im sch√∂nen Kreuzgew√∂lbesaal im 'Wofen' eingenommen. Die G√§ste wagten sich auch an unbekannte Speisen und der Apfelstrudel war ein Geheimtip.  Als √úberraschung unterhielt der Sailer Dreigesang die G√§ste im Saal mit einigen bayerischen Liedern.   

 

Der Samstag stand ganz im Zeichen von Neubiberg und seiner Begeisterung f√ľr Feste:

Morgens probierten die G√§ste den bayrischen Sport 'Stockschie√üen' aus, der zu ihrer Verwunderung viel mit Zielen aber nichts mit Schie√üen zu tun hat. Die Stocksch√ľtzen hatten zum 10 j√§hrigen Vereinsjubil√§um ins Sportzentrum eingeladen. Brezn und Bier durften nicht fehlen zur St√§rkung, bevor die Kunst des Schwingens und Zielens und Gleitenlassens gezeigt wurde. Es gab durchaus Naturtalente unter den Ablonern, die exakt die Daube trafen. Das wurde nat√ľrlich entsprechend bejubelt.

Am Nachmittag feierten die Franzosen das 25 j√§hrige Jubil√§um des Umweltgartens mit. Beim Rundgang informierten sie sich √ľber die Anlage des Umweltgartens.  Besondere Beachtung fand die frisch renovierte Sonnenuhr, die 1995 zum 20 j√§hrigen Jubil√§um der Partnerschaft von den Ablonern als Geschenk √ľberreicht worden war und seitdem ihren Platz im Umweltgarten hat. Das gro√üe Angebot der verschiedenen Vereine fand gro√ües Interesse. Einige Gl√§ser Honig vom Imkerstand reisten am n√§chsten Tag im Koffer mit nach Ablon. Am Stand der Waldsch√ľtzen konnten die G√§ste auch ausprobieren, wie man zielt und (mit der Armbrust) schie√üt -  aber das kannten sie schon, denn der Sch√ľtzenstand war 2012 beim 'Fest der Vereine' in  Ablon aufgebaut gewesen.

 

G√§ste und Gastgeber trafen sich noch zu einem lockeren Abend im Saal des Leiberheims.  'Alte' und 'Neue' waren bunt gemischt. Es wurde viel gelacht und man versicherte sich, beim n√§chsten Mal wieder dabei zu sein. So stellten sich alle gut gelaunt beim Abschied auf die Rathausstufen, denn sie waren sich sicher:

 

Auf Wiedersehen in Ablon  -  2014  -  Au revoir √† Ablon