Jugendaustausch

Gemeinde-Partnerschaftsverein
Neubiberg e.V.

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Was treiben unsere Jugendlichen Besonderes?

Der Nachtwächter2.3. - 8.3.2019 Ablon in Neubiberg

Volles Programm!

Nach der Begrüßungs-Pizza-Party stand zunächst der Tag in der Familie an.

Montag: Welche Spuren hat Ablon bereits in Neubiberg hinterlassen?
Mittagessen im El Greco.

Das mittelalterliche München mit Besuch des skurrilen
Valentin-Musäums wurde gekrönt durch eine Nachtwächterführung.

 

EislaufFaschingsdienstag brachte einen Spaziergang entlang der Stadtbäche und einen Sprung in das Faschingstreiben. Nachmittags: Eislaufen!

Am Mittwoch ging es ins Olympiagelände mit Turmbesteigung und das alte Schiff auf der alten Eisenbahnbrücke.

Der Donnerstag brachte eine Fahrt nach Lenggries mit Schneeschuhwandern.

 

Moskau City (Pixabay)

Süddeutsche Zeitung 4.4.2017

Mehr Austausch

Zusätzliche Stelle belebt Arbeit im Jugendzentrum Gleis 3

Vergangenes Jahr hat der Neubiberger Gemeinderat dem Jugendzentrum Gleis 3 eine weitere halbe Stelle bewilligt. Die Entscheidung hat sich offenbar bewährt. Christian Schüehle, Leiter der Einrichtung, berichtete dem Kultur- und Sozialausschuss von einer Verbesserung des Programms und der Mischung der Besucher. So kämen seit Weihnachten auch Mädchen - was eher ungewöhnlich sei.

Neben Schüehle arbeiten derzeit zwei weitere Mitarbeiter im Gleis 3. Neu ist Viet Nguyen, der in der offenen und der mobilen Jugendarbeit tätig ist. Schüehle begrüßt es, dass er nun mehr Zeit hat, Mitarbeitergespräche zu führen. Er berichtete zudem von einem vielfältigen Programm. In dem neuen Galerieraum im Gleis 3, der früher ein asiatisches Restaurant gewesen war, zeigten zuletzt jugendliche Künstler ihre Werke. Zudem fänden Jugendkulturveranstaltungen vom Poetry Slam bis zum Beatboxen statt. In Sachen mobile Jugendarbeit ist die Einrichtung laut Schüehle gerade dabei, das Konzept neu zu erarbeiten. Neues könnte es auch beim Jugendaustausch mit der Partnergemeinde Ablon sur Seine geben. Denn dieser soll laut dem Einrichtungsleiter künftig wieder mehr gepflegt werden. Mit der russischen Partnergemeinde Tschernogolowka findet ohnehin regelmäßig ein Austausch statt. Auch dieses Jahr kommen wieder russische Austauschschüler nach Neubiberg. Von der Jugendsozialarbeit an den Schulen, für die der Kreisjugendring auch zuständig ist, konnte Schüehle ebenfalls nur Positives berichten.

 

Süddeutsche Zeitung 7.6.2016

Jugendliche besuchen Russland

Bei der Fahrt in die Neubiberger Partnerstadt sind noch vier Plätze frei

Von Daniela Bode, Neubiberg

Alles begann mit einem humanitären Hilfsaufruf, den die Gemeinde zum Jahreswechsel 1990/91 aufgrund der damaligen großen wirtschaftlichen Not in Russland an die eigene Bevölkerung richtete. Aus dem damaligen Engagement ist längst eine stabile Partnerschaft zwischen der Landkreisgemeinde und der Stadt Tschernogolowka erwachsen. Nun werden für den diesjährigen Jugendaustausch noch vier deutsche Jugendliche gesucht.

Ziel des damaligen Neubiberger Bürgermeisters Josef Schneider von der SPD war es vor mehr als 20 Jahren, mit Ländern, in denen Deutschland im Zweiten Weltkrieg viel Schaden angerichtet hatte, wieder eine Freundschaft aufzubauen. Und so kam es zu den Städtepartnerschaften mit Ablon-sur-Seine in Frankreich und Tschernogolowka, wie Anna-Maria Barth vom Kulturamt der Gemeinde erzählt.

Wenn man so will, passen Neubiberg und die russische Stadt gut zusammen. Beide liegen nicht weit entfernt von einer großen Stadt, von Tschernogolowka sind es 50 Kilometer nach Moskau. Und beide sind Wissenschaftsstandorte - Neubiberg hat die Bundeswehruniversität, das russische Tschernogolowka unter anderem ein Forschungsinstitut für Physikalische Chemie sowie das Landau-Institut für Theoretische Physik.

Um im Sinne der Völkerverständigung russisch-deutsche Freundschaften zu fördern, gibt es neben einem Austausch von Erwachsenen auch einen Jugendaustausch. Jahre lang wurde er über die Gymnasien Neubiberg und Ottobrunn organisiert. Mittlerweile veranstaltet den Austausch das Kulturamt der Gemeinde, bei dem die Städtepartnerschaften angesiedelt sind, gemeinsam mit dem Jugendzentrum Gleis 3.

In diesem Jahr werden zehn Jugendliche aus Neubiberg mit zehn Jugendlichen aus der russischen Partnerstadt vom 2. bis 12. August unter der Betreuung der Leiter des Neubiberger Jugendzentrums gemeinsam Zeit in der Moskauer Region verbringen. Vier Plätze für Neubiberger Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren, die Englisch sprechen, sind noch frei.

Geplant ist, dass die Jugendlichen gemeinsame Zeit in einem Zeltlager an einem See in der Nähe von Tschernogolowka verbringen und eine der altrussischen Städte des Goldenen Rings besuchten. Für die deutschen Jugendlichen führt die Reise am Ende noch zwei Tage nach Moskau. Wie so oft dürfte auch bei diesem Austausch das Spannende nicht die Reise an sich sein, sondern der Austausch der Teilnehmer untereinander. Barth weiß das aus den Vorjahren. "Erst wollen sie die Stadt sehen, dann entstehen Freundschaften", sagt Barth. Da stünden auch Fragen im Raum wie "Findet ihr eigentlich alle Putin gut? Wie findet Ihr das eigentlich, was auf der Krim passiert?" Da gebe es schon auch einmal Spannung, aber immer einen Austausch. Den Leitern des Jugendzentrums sei es immer wichtig, dass die Teilnehmer ins Gespräch kommen, sagt Anna-Maria Barth.

Wer an dem Austausch Interesse hat, sollte sich am Besten bis zum 10. Juni beim Jugendzentrum anmelden per E-Mail an juz-gleis3@web.de. Die Teilnahme kostet 250 Euro samt Flug und Verpflegung. Der Jugendaustausch wird über den Bayerischen Jugendring durch die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch gefördert.

Bevor die Jugendlichen nach Russland reisen, hat Ende Mai eine kleine Delegation um Bürgermeister Günter Heyland von den örtlichen Freien Wählern die osteuropäische Partnerstadt besucht, um die Zusammenarbeit für die nächsten fünf Jahre zu besprechen.